Über den großen Yogi Tulku Dorje Gyatso Rinpoche
Die Zeit und alle karmischen Potentiale haben nun hervorgebracht, was für dieses letzte Zeitalter benötigt wird. Einen außergewöhnlichen Lehrer, der zu einer ganz bestimmten Konstellation in die Öffentlichkeit tritt und die Verbindung aller Kulturen und aller Ebenen offenbart und vollkommenes Bodhicitta mit höchster unterscheidender Weisheit für den Befreiungsweg seiner Schüler einsetzt:
Es ist der große Yogi Tulku Dorje Gyatso Rinpoche, einer der tiefgründigsten Karmamudra-, Mahamudra- und Dzogchen/Atiyoga-Lehrer, der die Bedürfnisse dieser Zeit und der westlichen Kultur besonders stark in seine Dharma-Unterweisungen einbezieht.
Er gilt als die Emanation des Amitabha, Hayagriva und Maitreya. Er hat vollkommenes Nirvana verwirklicht und die direkte ursprüngliche geistige Übertragung der Intention des Buddha – in Erscheinung getreten durch 2 durchwanderte Tode in diesem Leben.
Sein kompletter Name lautet:
S.E. Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche
(Re Qiong Houfu Luosang Duojie Jiacuo Rinpoche –
སྤྲལ་སྐུ་ར་ཆུང་བློ་བཟང་རྡོ་རྗེ་རྒྱ་མཚོ་རིན་པོ་ཆེ། /
活佛热琼.洛桑. 多杰嘉措仁波切)
.
Bedeutung des Namens:
Ra Chung (Reqiong): Dieser Name zeigt die Familien- bzw. Linienzugehörigkeit auf. – Die Ra Chung- bzw. Ra-Familie (auch: Reschung / Rechung) ist die gradlinige Übertragungsfamilie von Ra Lotsawa Dorje Drag, der höchsten tibetisch-buddhistischen Ermächtigungs- und Übertragungs-Linie (Vajrabhairava-Dakini-Linie / Yamantaka – höchste Anuttarayoga-Tantra-Einweihung). Sie wird auch als die eigentliche „Drachen-Familie“ bezeichnet.
Lobsang (Luosang): Aus dem Tibetischen བློ་བཟང (blo bzang) bedeutet dies wörtlich: „edelgesinnt, gütig, gutherzig, von rechtschaffener edler Gesinnung – auch intelligent, gebildet“, die Silbe བློ (blo) bedeutet „Geist, Intellekt, Scharfsinn, Weisheit“ und བཟང (bzang) bedeutet „gerecht, gut“.
Dorje (Duojie): „Dorje“ ist die tibetische Bezeichnung für „Vajra“ – diese Bezeichnung hier im Namen bezieht sich ausdrücklich auf einen Yamantaka-Tantra-Meister.
Gyatso (Jiacuo): Dieser Nachnahme zeigt die Zugehörigkeit zur geistigen Familie auf und bedeutet „Grenzenloses Meer der Weisheit / Ozean der Weisheit“.
Dorje Gyatso Rinpoche, ein in Tibet anerkannter Tulku (Houfu / „Lebender Buddha“) und Tertön (Dêrdön – „Schatzfinder“ / Offenbarer von spirituellen Schätzen), ist der Gründer und Schirmherr des einzigartigen Yoga-Tantrischen Dakini-Zentrums der Dangpo- und der Ra Chung-Yamantaka-Dakini-Linie – dem „Khandro Ling – Dakini-Center“.
Unter seinem früheren Namen ist er als Wu Zi – 吴子 (daoistisch, „Ehrenwerter Meister Wu“) bekannt.
Mit seiner unerschütterlichen Willenskraft öffnete er die tiefe und geheime Wahrheit des höchsten Yoga-Tantra-Pfades und machte sie in der Öffentlichkeit bekannt. Dadurch erzeugte er große Aufmerksamkeit in der Welt, denn seit langer Zeit ist dieses überaus wichtige Wissen durch Angst vermieden worden und damit bewußt in Vergessenheit geraten.
Aus der Bodhicitta-Perspektive sah sich Dorje Gyatso Rinpoche (Meister Wu) in einer großen Verantwortung. Denn ein Zentrum, wo der tiefe und essenzielle Kern des wahren Dharma in einfachster und effizientester Weise vermittelt wird – dem Dakini-Weg – hat weltweit bisher im spirituellen Gesamtbild immer gefehlt.
Die wichtigste Bestimmung des Dakini-Centers ist es, den umfangreichen Wissensschatz ernsthaft Suchenden und Praktizierenden zugänglich zu machen. Dies wurde besonders von tibetischer und chinesischer Seite aus mit großer Aufmerksamkeit beobachtet, kritisch geprüft und offiziell anerkannt.
Das Tor zum geheimen Yoga-Tantra wurde im Dakini-Zentrum in Deutschland durch Dorje Gyatso Rinpoche in einer völlig anderen Art und Weise geöffnet, indem er den Zugang aus drei ursprünglichen Kulturen öffnete, der Tibetischen (Buddhistischen und Bön-Religion), der Daoistischen bzw. Vor-Daoistischen und der Nordischen (Germanisch / Keltisch). Durch seine Unterweisungen konnten das Gefühl der Distanz und der scheinbar unüberwindbaren Grenzen zwischen den Religionen, Kulturen oder unterschiedlichen Schulen und Lehrrichtungen deutlich vermindert werden.
Der Buddhismus war und ist immer eine Erfahrungs-Wissenschaft gewesen, die auf dem Erreichen eigener Erkenntnisse basiert und zum Durchdringen der großen Illusion (Maya, Scheinwelt, Matrix) verhilft.
Führende große tibetische Meister (z.B. Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche, Chögyam Trungpa Rinpoche, Dzongsar Khyentse Rinpoche und andere) haben es oft bedauert, daß der tibetische Vajrayana-Buddhismus in heutiger Zeit mehr zu einer tibetische Kultur- und Folkolre-Lehre verkommen ist, wodurch Suchende sich kaum noch in dem Irrgarten von Dogmen, Regeln und den sich oftmals scheinbaren Widersprüchen zurechtfinden.
Der große Yogi Dorje Gyatso Rinpoche hat es erreicht, daß Menschen verschiedener Religionen, Kulturen und Traditionen zusammengeführt und in einheitliches kultur- und religionsübergreifendes Ur-Wissen integriert wurden. Suchende Menschen können so ohne Vorbehalte, Dogmen oder Begrenzungen die Essenz des wahren Dharma selbst erfahren. – Aber wodurch konnte das geschehen und wie hat er dies geschafft?
Immer wieder erntete Dorje Gyatso Rinpoche für sein tiefgründiges und facettenreiches Wissen – wie beispielsweise durch die echte selbstlose Liebe die Rückkehr zu unserem Ursprung realistisch erfolgen kann, große Bewunderung und Begeisterung. Viele Menschen konnten seine klaren Lehren aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen bestätigen. Denn jeder spürt diese ursprüngliche Kraft tief im Herzen wieder, die uns von Ängsten und Fremdschämen befreit und unser Selbstwertgefühl wiederherstellt.
Die tibetische Vajrabhairava-Linie (Yamantaka) ist eine sehr alte Familie von Maha-Yogis (Großen Yogis), mit einer über 900-jährigen Tradition. Um den bedeutenden und wegweisenden konfessionellen Zusammenschluss besser sichtbar zu machen, nutzte der 41. Tripa (Thronhalter), S.E. Tulku Ra Chung Tsai Ang Gyatso Rinpoche (Houfu Re Qiong Cai Ang Jiacuo Rinpoche) die außergewöhnliche Gelegenheit während der höchsten Vajra-Meister-Übertragung der Vajrabhairava-Dakini-Ermächtigung für die Leitung des Dakini-Zentrums, dem Ehrenwerten Meister Wu den Namen seiner spirituellen Familie „Gyatso“ (Jiacuo) offiziell zu übertragen und ihn um den Namen seiner bedeutenden Tertön-Meister-Familie „Ra Chung“ (Reqiong / Reschung / Rechung) noch zu erweitern.
S.E. Tulku Ra Chung Tsai Ang Gyatso Rinpoche bestätigte, daß Meister Wu als Emanation von Amitabha, Hayagriva und Maitreya nicht nur in diesem Leben, sondern auch in früheren Inkarnationen als sein Zwillings-Bruder zu seiner engsten Familie gehörte.
Durch diese sehr enge karmische Verbindung erfolgte auch ein starkes Bündnis zwischen dem Yoga-Tantrischen Dakini-Ashram der Weißen Tara und den Klöstern der Ra Chung-Familie.
Der Thangka-Maler des Dongzhong-Kloster hat nach den Anweisungen von Dorje Gyatso Rinpoche ein Logo für das Dakini-Zentrum gemalt, daß die enge Verbindung zu den tibetischen Partner-Klöstern unterstreicht und gleichzeitig die Essenz des wahren Dharma aufzeigt, wie Maitreya ihn den Überlieferungen zufolge lehrt.
Kurz nachdem Tulku Dorje Gyatso Rinpoche mit seinen Schülerinnen zurück in Deutschland war und das spirituelle Bündnis energetisch im Dakini-Zentrum untermauerte, gab es eine sichtbare einzigartige Erscheinung am Himmel. Ein sehr ungewöhnlicher Regenbogen in stark rötlichen Farben erschien genau über dem Dakini-Zentrum und zeigte für alle deutlich in atemberaubender Weise den Segen des Himmels auf. (Solche merkwürdigen himmlischen Erscheinungen treten bei beiden Rinpoches bei sehr wichtigen Ereignissen des Öfteren auf.)
S.E. Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche wurde ein Jahr später als Linienhalter der Medizin-Buddha-Linie der Ra Chung-Familie und der Ra Chung-Familientradition von Vajrabhairava eingesetzt. Die Ra Lotsawa- (Yamantaka) Krone und die über 300 Jahre alte Familienkrone wurden dabei feierlich übergeben.
Was ist eine Familie?
Eine gewöhnliche Familie ist eine gemeinsame Lebenseinheit, die auf Beziehungen wie Ehe, Blutsverwandtschaft oder Adoption basieren.
Die Ras Chung-Familie ist eine uralte Tertön-Familie, die immer wieder Tulkus hervorbringt. Charakteristisch ist weiterhin, daß diese Tulkus meistens auch gleichzeitig berühmte Medizin-Meister waren. Auch Dorje Gyatso Rinpoche wurde bereits im Februar 1999 als Großmeister der Traditionellen Chinesischen Medizin bestätigt.
Diese sehr enge karmische Verbindung zwischen beiden Tulkus basiert auf der Verwirklichung von echtem Bodhicitta („Buddha-Herz“ / „Erleuchtungs-Geist“). Sie teilen sich das Siddhi, durch das Auge des anderen sehen zu können (Dies ist damit vergleichbar, wie manche Schamanen durch die Augen ihres tierischen Begleiters sehen können.). Sie sehen seit ihrem Wieder-Erkennen in diesem Leben jeweils durch den anderen die östliche Welt bzw. die westliche Welt und alles, was hinter den Welten steht.
Die Ra Chung-Familie hat so den kostbaren lebenden Buddha Dorje Gyatso Rinpoche als Linien-Halter und großen Tertön gewonnen, was als bedeutender himmlischer Segen und große Vollendung angesehen wird.
Diese Ermächtigung und das geschlossene Bündnis zwischen beiden Tulkus und beiden Dharma-Wirkstätten, bedeutet für praktizierende Menschen künftig, daß sie einerseits im Dakini-Zentrum in Deutschland die echte geheime Yoga-Tantra-Praxis erlernen & erfahren und andererseits direkt in Tibet selbst, dem „Land des ewigen Schnees“ und dem „Spirituellen Dach der Welt“ die großen Segnungen gewinnen können.
Drei Wellen des tantrischen Buddhismus im Westen
Die erste Welle des tantrischen Buddhismus in Europa und Amerika, war die Rime-Bewegung (Limey). Die Errungenschaften dieser Bewegung waren im 20. Jahrhundert erfolgreich, als die Übernahme von Lehren und Übertragungen aus verschiedenen Schulen und Linien unter vielen Klosterschülern, Lamas, Yogis sowie Laienpraktizierenden zur Norm geworden war.
Dies ist vor allem auf die proaktive Unterstützung vieler Linienhalter und verschiedener Lehrer wie führende Lamas, der 15. und 16. Karmapa, Sakya Trizin Rinpoche und Dudjom Jigdral Yeshe Dorje Rinpoche zurückzuführen, die dem „eklektischen“ Ansatz des 5. Dalai Lama folgten, der die Grenzen zwischen den Traditionen verwischte.
Dzongsar Khyentse Chökyi Lodrö Rinpoche, Khunu Lama Tenzin Gyaltsen Rinpoche und Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche (Dilgo Khyentse Trashi Peljor Rinpoche) sind jüngere Rime-Meister, die für ihren öffentlichen Einfluss bekannt sind.
Andere moderne Anhänger sind der 16. Karmapa und der 2. Dudjom Rinpoche, die beide umfangreiche Belehrungen aus den Werken von Jamgon Kongtrul Lodro Rinpoche gaben, sowie Akong Rinpoche, der zusammen mit seiner Heiligkeit, dem verstorbenen Chögyam Trungpa Rinpoche (Chökyi Gyatso Rinpoche / Karma Trinlé Kunkhyab) dazu beitrug, den tibetischen Buddhismus im Vereinigten Königreich zu etablieren. Die Linie des verstorbenen Nyoshul Khenpo Rinpoche ist heute in den Lehren von Surya Das vertreten.
Große tibetisch-buddhistische Lehrer unterstützen und ermutigen gerade einen nicht-sektiererischen Geist. Wichtige Gelug-Persönlichkeiten wie Shabkar im 19. Jahrhundert, die Panchen Lamas und Reting Rinpoche im 20. Jahrhundert studierten die Nyingma-Lehren zusammen mit ihrer Gelug-Ausbildung. Arjia Rinpoche setzt die Rime-Tradition weiterhin in den Vereinigten Staaten fort.
Im Westen hatten die Hippies mehrere Generationen an Einfluss. So gab es auch einige Dharma-Beschützer unter den Laien, z.B. Osho und einige westliche Tantra-Meister, denen das Konzept des Tantra in den Knochen steckte.
Die zweite Welle erfolgte durch Dzongsar Khyentse Rinpoche (Dzongsar Jamyang Khyentse Rinpoche) – diese Welle ist grundlegend humanistisch orientiert.
Die dritte Welle sind die Nachfolger von Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche, ausgehend von China, Tibet und Deutschland, egal wo in der Welt sie sich befinden. Sie bewahren den Herzgeist des Bodhicitta, allen Lebewesen zu nützen und das Erbe weiterzutragen.
Zusammen mit einer vollständigen chinesisch-tibetischen Ausbildung, die den Osten repräsentiert und aus dieser Perspektive den Dharma sehr tief verstehen, leben sie vor allem im Westen und können so leichter mit der Welt kommunizieren. Unabhängig von Ost und West ist dieser Weg deutlich vorteilhafter, weil freier als der der tibetischen monastischen Mönche.
Somit kondensiert Dorje Gyatso Rinpoche alle befreienden Weisheitswege im Sinne der Erfahrungswissenschaft. Wenn die Essenz den tantrischen Weg meistert, werden Dinge und Zeiten gelöst werden.
In diesem Prozess spielt die Medizin eine sehr wichtige Rolle. Während die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) stark durch das alte chinesische Wissen und den späteren Daoismus geprägt wurde, war die Tibetische Medizin (TTM) sehr eng mit dem tibetischen Buddhismus verwoben.
Der historische Shakyamuni-Buddha wird daher auch als ein großer König der Medizin angesehen.
Tibet ist ein sehr religiöses Land und der tibetische Buddhismus ist untrennbar von der tibetischen Medizin und ihrer praktischen Anwendung.
Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche, hat die „Free Dangpo Yogis“ ins Leben gerufen. Durch die Bewegung der „Free Dangpo Yogis“ sind die religiösen Färbungen nur leicht, aber die Essenz bleibt hingegen tiefgründig.
„Free Dangpo Yogis“ als die Praxis der Maha Yogis ist ein Produkt der Zeit, und es ist die Zeit und die karmischen Potentiale, die die Notwendigkeit und Rechtfertigung für die Existenz dieser Praxis schaffen.
Wie Dorje Gyatso Rinpoche sagte:
„Die Zeiten haben sich geändert, und der Dharma muß an die Zeiten angepaßt werden, um den Menschen auf ihrem Weg helfen zu können.“