
Alle Infos zum Phowa-Retreat mit den Anmeldedaten findest Du hier: weiterlesen
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Im Rahmen des Chinesischen Neujahrsfestes gab es wieder die Möglichkeit der einfachen oder der vollständigen Zufluchtnahme zu den 3 Juwelen bzw. zu S.E. Tulku Dorje Gyatso Rinpoche. Drei Adepten entschieden sich für diese Möglichkeit und gelobten ab sofort zum Wohle aller Wesen den Bodhisattva-Weg zu gehen.
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Vom 16.02. – 19.02.2026 wurde im Dakini-Center ebenso wie in China und Tibet das Chinesische Neujahrsfest gefeiert.
Der zeremonielle Teil begann mit einer feierlichen Stupa-Umrundung, der eine Aufwartungs-Zeremonie im megalithischen Erd-Tempel (Stonehenge) folgte. Die Sangha und Gäste kamen danach im Tempel des Roten Lotos zusammen, wo S.E. Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche dann eine Ansprache hielt. Es folgten wichtige Ratschläge für das vor uns liegende Jahr des Yang-Feuer-Pferdes.
Mit dem 17.02., dem ersten Neumond-Tag des neuen Jahres, begannen die Feierlichkeiten.
Von Herzen danken wir allen Mitwirkenden für ihr engagiertes Wirken sowie allen anwesenden Freunden für ihre wertvolle Begleitung und Unterstützung. Möge das neue Jahr Frieden, Freude und viele wundervolle Momente bereithalten.
Wir wünschen allen ein frohes neues Jahr, Gesundheit und Lebensfreude – und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im Dakini-Center im kommenden Jahr des Feuer-Pferdes.
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Anfang Februar besuchte Arne Schelling das Khandro Ling (Dakini-Center) im Allgäu. Er folgte einer Einladung durch Khandro Yangchen, zu der seit einigen Jahren enge freundschaftliche Bande bestehen.
Am Samstag übernahm Arne dann den Dharma-Unterricht und lehrte das Bodhicaryavatara.
Arne Schelling – studiert und praktiziert den Vajrayana-Buddhismus seit 1989 unter der Leitung verschiedener Meister aller tibetischen Traditionen, insbesondere der Khyentse-Linie. Seit vielen Jahren ist er persönlicher Übersetzer von verschiedenen Rinpoches in Deutschland, Schweiz und Österreich und arbeitet auch als Übersetzer buddhistischer Bücher und Praxistexte. Nachdem er seit 1995 beim Aufbau verschiedener buddhistischer Zentren mitgewirkt hat, übernahm er die Leitung des Neckarstraßenzentrums in Berlin. Vor über 10 Jahren wurde Arne durch S.E. Tulku Dzongsar Khyentse Rinpoche als Dharmalehrer (Instruktor / Lama) autorisiert und lehrt regelmäßig in verschiedenen europäischen Ländern. Unter anderem lehrt er das Bodhicaryavatara (Bodhicharyavatara) von Shantideva, das vorwiegend in Form öffentlicher Livestreams weitergegeben wird. In Kürze wird auch eine deutsche Übersetzung dieses Werkes im Buchhandel und über das Dakini-Center erhältlich sein, die durch Arne übersetzt wurde.
Bestellungen sind hier über unser Zentrum möglich: www.Kim-Long.de
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Der Rohbau für das geheime Herzstück des Dakini-Centers (Khandro Ling) nimmt langsam Form an.
Es ist der neu errichtete Raum für den über 12.000 Jahre alten archaischen Tempel, den MING TANG SI, eines der stärksten Energie-Zentren dieser Erde.
Seine Geschichte reicht sehr weit zurück. Vor über 12.000 Jahren wurde er von He Shen, dem „Gott der Harmonie“, errichtet und eingeweiht. Unter dem Namen Yu Shen, „Jade-Gott“, schuf er über einen Zeitraum von ca. 5.000 Jahren gewaltige Termas aus Lao Yu, der „alten magischen Jade“, einem Edelstein-Material, das nahe an die Mooshärte von Diamant reicht. Hier war das vollständige Ur-Wissen aus dem Ur-Anfang bis zum Ende aller Zeiten programmiert und gespeichert worden, das Wissen des vollständigen wahren Dharmas, wie alles entstand und wie alles beendet und aufgelöst werden kann und so die endgültige Befreiung erreicht werden kann.
Dieses Wissen ist ein höheres Wissen, auf das auch der historische Shakyamuni-Buddha und Padmasambhava völligen Zugriff hatten (eine Art Code-Gewebe), als sie ihre Erleuchtung erreichten.
Es ist letztlich ein Wissen, das die Grundlage vieler antiker Hochkulturen und spiritueller Richtungen bildete, sofern man es durchdringen konnte.
Es war das Wissen, auf das S.E. Tulku Dorje Gyatso Rinpoche ebenfalls wieder zugreifen konnte, nachdem er vor 35 Jahren das erste Mal den Tod durchschritten hatte. Er gilt als die Inkarnation des He Shen und eine Emanation des Maitreya.
In Tibet wurde dieses alte Wissen mit großer Aufmerksamkeit studiert und gesehen, daß es ebenso wie das Wissen der Bön-Richtung authentisches Ur-Wissen ist, das besonders in heutiger Zeit, der Zeit des Niedergangs, von immenser Bedeutung ist.
Aufgrund dessen, daß Rinpoche diese Termas vollständig entschlüsseln und damit „lesen“ kann, wurde er auch in Tibet als großer Tertön anerkannt.
Der Ming Tang-Tempel war lange Zeit in Stralsund aufgebaut, wurde aber durch den Umzug der Sangha in den Allgäu, deinstalliert und wartete nun 4 Jahre auf seine Wiedererrichtung.
Dem Bemühen der gesamten Sangha und zahlreicher Unterstützer ist es zu verdanken, daß ein Teil der finanziellen Mittel realisiert werden konnten, um ihn wieder aufbauen und aktivieren zu können, damit er wahrhaft Suchenden eine Hilfe auf Ihrem Weg der Selbstbefreiung sein kann.
Der Ming Tang-Tempel ist somit nicht nur ein Hort des Wissens, sondern eines der stärksten Energie-Zentren und Portale weltweit.
Dieses Herzstück sprengt alle Grenzen eines buddhistischen Zentrums und ist einmalig.
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Eigens für den „Tempel des Roten Lotos“ in unserem Dakini-Zentrum im Allgäu werden in dem berühmten Lungkar-Kloster in Tibet einzigartige kraftvolle Thangkas angefertigt. Der Künstler རྭ་ཆུང་།བློ་བཟང་ཡོན་ཏན། (热琼·洛桑云旦 – Re Qiong . Luo Sang Yun Dan) gehört als Mönch ebenfalls der Ra Chung-Linie an und wurde als bester Thangka-Maler vielfältig ausgezeichnet und seine Arbeiten von der UNESCO für tibetische sakrale Malkunst als Weltkulturerbe aufgenommen.
„Mögen sie allen wahrhaft Suchenden eine Hilfe, eine sicheres Geländer, ein Rettungsseil sein auf dem Weg durch die Wirren von Zeit und Raum und aller in ihm enthaltenen Phänomene, Ablenkungen und Anhaftungen.“
(Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche)
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Dr. Nida Chenagtsang ist in über 40 Ländern berühmt durch seine Öffentlichkeitsarneit als Linienhalter des Yuthok Nyingthig, einer einzigartigen spirituellen Heiltradition der Tibetischen Medizin. Geboren wurde er in Amdo im Nordosten Tibets.
Die Longchen Nyingthig-Linie der Nyingma-Schule geht auf seinem Wurzellehrer Ani Ngawang Gyaltsen und in der Dudjom Tersar-Linie bei Chönyid Rinpoche und Sremo Dechen Yudron zurück. Er erhielt von seinen Lehrern Khenpo Tsultrim Gyaltsen und Khenchen Troru Tsenam eine umfassende Unterweisung in der Yuthok Nyingthig-Linie, der einzigartigen spirituellen Tradition der Tibetischen Medizin, und wurde von Jamyang Rinpoche der Rebkong- ngakpa/ma -Tradition (nicht-mönchische Yogis und Yoginis) gebeten, diese Linie fortzuführen.
Vom 19. bis 21. Dezember besuchte die Leitung des Dakini-Centers (Khandro Ling) Dr. Nida Chenagtsang und wurden von ihm sehr herzlich empfangen. In tieferen Gesprächen wurden die Bemühungen des Dakini-Centers erörtert und gemeinsam überlegt, wie künftig gegenseitige Unterstützungen erfolgen können.
Für die Tempel-Bibliothek des Dakini-Centers überreichte Dr. Nida mehrere Bücher als Geschenk, die er persönlich signierte.
Einige der Gespräche bezogen sich auf eine künftige gemeinsame Kooperation von Dr. Nida Chenagtsang und Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche, um die Möglichkeiten der Traditionellen Tibetischen Medizin als hilfreiches Mittel des Bodhisattva-Weges zu vertiefen und mehr Menschen optimaler zu ermöglichen.
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Ein Teil der Sangha des Dakini Centers war zu Besuch in Lerab Ling, dem berühmten Rigpa Zentrum in Süd-Frankreich, das durch Sogyal Gyaltsen Lakar Rinpoche aufgebaut wurde. Sie wurden begleitet von S.E. Tulku Dorje Gyatso Rinpoche (erstes Bild mittig, links Ra Chung Khandro Yangchen, rechts Lama Yönten – Präsenz-Lehrer in Lerab Ling).
Auch hier unseren herzlichen Dank an das gesamte Team von Lerab Ling für die gelungene Organisation und die Möglichkeit, Unterweisungen und die Übertragung des Termas Tendrel Nyesel von einzigartigen Lehrern wie S.E. Dzongsar Khyentse Rinpoche und S.E. Orgyen Tobgyal Rinpoche erhalten zu können.
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Wir danken dem sympathischen Team vom Malerbetrieb Gansohr für die gelungene Zusammenarbeit und das wunderbare Ergebnis, was jetzt an der Fassade des Gebäudes für jeden Gast und Passanten zu sehen ist.
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Die tibetische Medizin der Ra Chung-Linie hat eine über tausendjährige Tradition und verfügt über zahlreiche herausragende Rezepturen. Dieses einzigartige Potenzial wurde von der UNESCO in das Kulturerbe der ethnischen Medizin aufgenommen. Sie stellt eine Besonderheit innerhalb der Naturheilverfahren dar und bildet eine ausgezeichnete Ergänzung zur Traditionellen Chinesischen Medizin.
So wie Yin und Yang einander ergänzen und bedingen, ebenso ergänzen sich die tibetische und chinesische Medizin. Beide Richtungen bieten ein unglaubliches Potenzial, das gesundheitsorientierten Menschen zur Verfügung gestellt werden kann.
Der wichtigste Ansatz hierbei ist die ganzheitliche Herangehensweise, die aus der inneren Haltung des Bodhicitta resultiert. Wir heilen nicht nur den Körper von physischen Leiden, sondern auch den Geist, indem wir einen echten und funktionierenden Befreiungsweg aufzeigen.
Alle Bemühungen diesen Wissens-Schatz zu erhalten und weltweit bedürftigen Menschen zu ermöglichen, diesem edlen Ziel, mit dem tiefen Herzenswunsch, daß alle Wesen ihre eigene Befreiung erreichen mögen.
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Durch diese Opfergaben des Auflösens in dem Feuer (Riwo-Sangchö / Rauch-Berg-Opfer) werden alle himmlischen Wesen zu uns gerufen, um das Werk aller Buddhas zu tun und allen Wesen zur Seite zu stehen.
Diese traditionelle tibetisch-buddhistische Rauch-Opfer-Zeremonie ist eingebunden in ein uraltes Vollmond-Ritual im natürlichen Erd-Tempel, einem Ort, wo sich die Energien von Himmel und Erde am stärksten manifestieren, um zum Wohle aller Wesen diese in allen Daseinsbereichen zu befrieden und sie in unsere Fürbitte einzuschließen, damit sie ihre eigene Befreiung aus Samsara verwirklichen können.
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Eine große Sammlung tantrischer Original-Texte – diese und andere Werke werden gerade kopiert und dem Dakini-Center (Khandro Ling) in Deutschland übergeben und damit erstmals außerhalb Tibets zugänglich gemacht. Der Abt (Khenpo) des Lungkar-Kloster Ra Chung Khenchen Chökhor (རྭ་ཆུང་མཁན་ཆེན་ཆོས་འཁོར།) beschriftet und segnet diese Werke seit dem Spätsommer persönlich und von zahlreichen Helfern werden sie gerade für den Versand nach Deutschland vorbereitet.
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Ein herausragendes Meisterwerk wurde eigens für den Ming Tang-Tempel von dem Künstler Gabriel T. Byrne aus Arizona (USA) fertig gestellt. Gabriel T. Byrne studierte Ölmalerei an der Kunstuniversität in Seattle und Philadelphia. Als Kind wuchs er in einem Vorort nahe der Sonora-Wüste auf, wo ihn die Vielfalt von Lebensformen, der nächtliche klare Sternenhimmel und der übergroß erscheinende Mond inspirierten. Schon früh prägten ihn seine häufigen Träume und Visionen aus den Zwischenwelten. Diese schrieb er in einem Tagebuch nieder – sie inspirierten ihn zu Werken, die er meisterhaft visuell umzusetzen verstand. Seine zahlreichen Kunstwerke waren und sind in Ausstellungen in den USA, Österreich und Deutschland vertreten. – Eine Dauerausstellung befindet sich auch im Dakini Center (Khandro Ling).
Diese Meisterarbeit wurde von S.E. Tulku Dorje Gyatso Rinpoche in Auftrag gegeben und zeigt die moderne Welt der Menschen, die seit Anbeginn von übermächtigen Drachen gelenkt und beherrscht wird. Es sind die Drachen der 5 Elemente, die „Wächter“ an den „4 Ecken der Erde“ und der Anführer-Drache (Kui Long), der das Siegel des Himmels und den Schriftpinsel des Wissens trägt, der Drache der Harmonie. Uraltes vor-daoistisches Wissen, das ebenso in der tibetischen Bön-Tradition bekannt war, spiegelt sich hier wieder und ähnlich einem sakralen Thangka, ist dieses Meisterwerk ein Meditations- und Visualisierungs-Objekt um höheres Wissen viel tiefschichtiger durchdringen zu können.
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Im September gab es ebenfalls ein Treffen von S.E. Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche, I.E. Jetsunma Rigani Dolma Sangmo Chok und Khandro Yangchen mit Seiner Heiligkeit Kyabje Shechen Rabjam Rinpoche nach einem Teaching. Er ist der Enkel von S.H. Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche und der derzeitige führende Repräsentant der Nyingma-Schule. Von ihm erhielt Jetsunma Rigani Dolma Sangmo Chok aus dem Dakini-Center (Khandro Ling) ihren Namen, den sie von nun an offiziell tragen wird.
Vielen herzlichen Dank an das Team des Palyul Centers in Züsch für die Organisation der Empowerments und Teachings Seiner Heiligkeit, die von vielen Menschen empfangen werden und der Dharma damit weiter in den Herzen erblühen kann.
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Das Dakini-Center gibt feierlich bekannt, dass am 6. September die Eröffnung des buddhistischen Vajrayana-Tempels „Roter Lotos“ mit S.E. Dorje Gyatso Rinpoche stattfand. Im Anschluss gewährte S.E. Sungjang Rinpoche eine erste kostbare Phowa-Unterweisung in englischer Sprache, mit wunderbarer Übersetzung ins Deutsche von Konchog Tashi. Für das späte Frühjahr 2026 kündigte Rinpoche an, die Einladung des Dakini-Centers anzunehmen und hier in Deutschland für alle tiefer Interessierten ein vollständiges Phowa-Retreat mit Ermächtigung zur Phowa-Praxis anzubieten. Die Ankündigung mit den Vorraussetzungen für Teilnehmer wird in den nächsten Wochen veröffentlicht.
Am 7. September folgte die Inthronisierungs-Zeremonie von I.E. Jetsunma Rigani Dolma Sangmo Chok, die von S.E. Sungjang Rinpoche gemäß der Nyingma-Tradition durchgeführt wurde. Die Bestätigung und der spirituelle Name für Jetsunma la wurde ihr von S.H. Kyabje Shechen Rabjam Rinpoche gegeben. Rinpoche la ist der Enkelsohn und spirituelle Erbe von S.H. Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche, einem der bedeutendsten Tibetisch-Buddhistischen Meister des 20. Jahrhunderts. S.H. Kyabje Shechen Rabjam Rinpoche selbst ist führender Repräsentant der Nyingma-Schule („Alte Schule“) unserer Zeit.
Von Herzen wünschen wir I.E. Jetsunma Rigani Dolma Sangmo Chok ein langes Leben auf ihrem Bodhisattva-Weg zum Wohle aller Wesen.
ཨོཾ་ཏཱ་རེ་ཏུཏྟཱ་རེ་ཏུ་རེ་སྭཱ་ཧཱ།
Om Tare Tuttare Ture Soha
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Einladung zur Eröffnung des Roten Lotos Tempels, Phowa Teaching & Inthronisierungs-Zeremonie
Liebe Mitglieder der großen Bodhicitta-Gemeinschaft, liebe Gäste,
mit tiefer Freude und nach intensiver Bauphase an unserem ersten Tempel im Dakini Center laden wir Dich am Wochenende
📅 06. – 07. September 2025 (9. Vollmond im Jahreszyklus)
⏰ Samstag ab 10 Uhr bis Sonntag 16 Uhr
herzlich ein zur
Eröffnung des Roten Lotos Tempels im Dakini Center durch S.E. Tulku Ra Chung Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche
Phowa Unterricht & Praxis/instruction & practice mit S.E. Tsawang Sungjang Rinpoche
Inthronisierung von
རྭ་ཆུང་རྗེ་བཙུན་མ་རིག་འཛིིན་དབང་མོ།
Ra Chung Jetsunma Rigzin Wangmo (Tochter von Rinpoche und Khandro Deyang Lhamo)
geleitet von S.E. Tsawang Sungjang Rinpoche
Bedeutung
Dieses Wochenende ist ein kostbarer Meilenstein:
Die Eröffnung des Roten Lotos Tempels durch S.E. Tulku Ra Chung Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche schenkt unserer Sangha und allen Gästen einen Ort der Praxis, Zuflucht und Segenskraft.
Im neu eröffneten Roten Lotos Tempel wird das Phowa Teaching von S.E. Tsawang Sungjang Rinpoche die Möglichkeit bieten, unser Verständnis für den Weg von Leben und Tod zu vertiefen.
Die Inthronisierung von Jetsunma Rigzin Wangmo segnet uns mit der Präsenz weiblicher Weisheit in der Linie.
Tradition & Darbringungen
☸️ Nach vier Jahren in unserer Wahlheimat Kaufbeuren im Allgäu in der Nähe von München haben wir – gemäß den Anforderungen der Nyingma-Tradition – den ersten Haupt-Tempel, den „Tempel des Roten Lotos“ errichtet. Am Tag vor der Inthronisations-Zeremonie von Jetsunma wird daher auch die feierliche Eröffnungszeremonie des neuen Haupt-Tempels stattfinden.
Dies ist nicht nur ein Meilenstein für das Wachstum und die Verankerung des Dharma, sondern auch ein bewegender Moment auf unserem gemeinsamen Weg, den wir mit Dir feiern möchten. Wir laden Dich von Herzen ein, diesem seltenen und kostbaren Ereignis beizuwohnen, mitzufeiern und die Segnungen zu teilen.
💎 „Phowa“ gehört zu den 6 Yogas von Naropa bzw. auch Niguma und ist eine heilige Praxis der Bewusstseins-Übertragung, die den Weg zu Amitabhas reinem Land und zur Befreiung im Todes-Moment eröffnet.
📿Die „Inthronisation“ ist eine der ehrwürdigsten Zeremonien im tibetischen Buddhismus. Sie symbolisiert, dass eine qualifizierte Meisterin ihren Dharma-Sitz offiziell einnimmt, um die Linie fortzuführen, Schüler zu führen und den Dharma weit zu verbreiten. Die Zeremonie wird gemäß den traditionellen Ritualen der Nyingma-Schule abgehalten und umfasst u.a. das feierliche Einholen, Segens-Gebete, die Inthronisation, Sutren-Rezitation und Widmungs-Gebete.
🙏 Es ist schöne tibetische Tradition, zu solchen Zeremonien einen weißen Khata (Segens-Schal) darzubringen.
Falls Du keinen mitbringst, kannst Du im Dakini Center gerne einen erwerben.
🪷 Ebenso ist es üblich, den Anlass mit einer Gabe des Herzens (Dāna/Spende) zu würdigen – Ausdruck von Großzügigkeit und Hingabe, die den Segen der Linie weiterträgt.
Für das zweitägige Programm mit Eröffnung des Roten Lotos Tempels, Phowa-Teaching von S.E. Tsawang Sungjang Rinpoche und Inthronisierung von Jetsunma Rigzin Wangmo wird eine empfohlene Spende von 100–200 € vorgeschlagen. Großzügige Unterstützung / Unterstützer: 200–500 € oder mehr, für die Förderung von Tempel und Lehrern.
Bitte gib nach Deinen Möglichkeiten – jede Unterstützung kommt den Lehrern, der Sangha und der Tempel-Praxis zugute.
Zugleich möchten wir an dieser Stelle unseren tief empfundenen Dank aussprechen – an alle Gäste, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie an die Sponsoren, deren Hingabe, Großzügigkeit und Vertrauen diesen besonderen Moment erst möglich gemacht haben.
Praktisches
🛏 Da die Plätze im Tempel und die Gästezimmer im Dakini Center begrenzt sind, bitten wir Dich um rechtzeitige Anmeldung & Reservierung unter kontakt@dakini-center.org.
🙏 Dāna/Spenden kannst Du vor der Veranstaltung per Paypal an info@bodhicitta-verein.de senden oder vor Ort beim Eintritt übergeben.
Wir würden uns von Herzen freuen, diese heilsamen und segensreichen Tage gemeinsam mit Dir zu begehen, die ebenfalls die Möglichkeit für einen intensiven spirituellen Austausch mit der Sangha und S.E. Dorje Gyatso Rinpoche, S.E. Sungjang Rinpoche und Jetsunma bieten wird.
Möge dieses außergewöhnliche Ereignis den Segen der Drei Juwelen mehren, den Fortbestand des wahren Dharma sichern, die Welt mit mehr Frieden erfüllen, uns unter den Schutz der Gottheiten stellen und alle fühlenden Wesen mit Glück und Weisheit beschenken.
In herzlicher Verbundenheit,
S.E. Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche
Ra Chung Jetsunma Rigzin Wangmo
Ra Chung Khandro Deyang Lhamo
Ra Chung Khandro Yangchen & die gesamte Bodhicitta Sangha des Dakini Centers
📿Om Ami Dewa Hrih ☸️
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In der abgelegenen Region Golog, in Qinghai / Tibet, liegt in über 5.300 Metern Höhe der heilige Berg Nyenpo Yurtse – གཉན་པོ་གཡུ་རྩེ། (chinesisch: Nianbao Yuze – 年宝玉则). Er wird auch als Golog-Berg bezeichnet oder als Geburtsort des Volkes der Golog und ist eines der heiligsten und schönsten Landschaftsgebiete Ost-Tibets. Durch die Regierung wurde das gesamte Gebiet unter Naturschutz gestellt und darf seit April 2024 selbst von Einheimischen nicht mehr betreten werden.
Direkt in dieses Gebiet mündend, befindet sich ein großes Gebiet, das seit vielen Generationen bis heute in Privathand ist und der Ra Chung-Familie gehört und aufgrund der einzigartigen Ruhe und spirituellen Kraft für Retreat-Zwecke genutzt wurde. Es ist der Ursprungsort vieler tibetischer Klöster.
Seit Jahrhunderten wurden hier bedeutende spirituelle Meister hervorgebracht, die dann in Tibet lehrten und uraltes Wissen bewahrten.
Noch heute befindet sich neben den Fragmenten eines uralten buddhistischen Tempels, eine inzwischen halb zerfallene Klause, in der alle bedeutenden Meistern der Ra Chung-Linie ihren Retreat verbrachten.
Der Tempel mit der Klause wurde an einer „Lebensquelle“ errichtet – einer reinen, offenen Quelle, zu der jeder Zugang hatte. Über Jahrhunderte tranken die Menschen dieses Wasser und lebten frei von Krankheit. Das Leben in dieser Region und Höhe war schon immer hart und entbehrungsreich. Aber mit starkem Willen und ihrem Glauben schufen sich die Menschen dort fernab des gesellschaftlichen Lebens eine Heimat.
Das Naturschutzgebiet um den Nyenpo Yurtse – གཉན་པོ་གཡུ་རྩེ། (auch bekannt als das „Juwel von Golog“) ist einer der faszinierendsten Orte in Ost-Tibet (Amdo). Es ist nicht nur ein geografisches Highlight, sondern ein zutiefst spiritueller Ort, an dem Ökologie und Religion untrennbar miteinander verwoben sind.
Hier sind die wichtigsten Aspekte dieses besonderen Gebiets:
1. Das „Haus“ der Götter (Spirituelle Bedeutung)
In der tibetischen Mythologie und einer alten Überlieferung nach, ist der Berg Nyenpo Yurtse nicht einfach nur Stein, sondern die Residenz eines mächtigen Schutz-Gottes (Yul-lha), der hoch oben in den schneebedeckten Gipfeln lebt. Er beschützte nicht nur das heilige Land, sondern bewahrte auch einen himmlischen Schatz – die kostbarsten Werte der Welt: Weisheit, Mut, Liebe und innere Stärke.
Die Legende besagt, daß Nyenpo Yurtse der göttliche Vorfahre des Volkes der Golog ist. Es heißt, ein Jäger (oder in anderen Versionen ein göttlicher Abgesandter) habe sich mit einer wunderschönen Frau vermählt, die die Reinkarnation eines der Seen am Fuße des Berges war. Aus dieser Verbindung gingen die Stämme der Golog hervor. Deshalb bezeichnen sie den Berg oft als „Vater“, der sein Volk oft vor benachbarten Berg-Göttern schützten mußte. Diese Mythen erklären oft die schroffen, fast „zerfetzten“ Granitformen der Gipfel als Narben dieser Schlachten.
Hier, in den „Gärten der Berg-Götter“, blühten die Blumen spiritueller Freude. Es war das berühmte Retreat-Zentrum von König Gesar und es wird oft als der Ursprungs-Ort des Volkes der Golog betrachtet.
Weitere Überlieferungen berichten davon, daß der Berg zahllose Termas (verborgene spirituelle Schätze oder Texte) hütet, die vom großen Meister Padmasambhava dort versteckt wurden, um in späteren Zeiten von „Schatzfindern“ (Tertön) entdeckt zu werden.
Für die lokale Bevölkerung ist der Berg ein lebendiges Wesen. Bevor das Gebiet für den allgemeinen Tourismus stark eingeschränkt bzw. gesperrt wurde, war die Umrundung des Massivs eine der spektakulärsten Trekking-Erfahrungen in Tibet. Pilger umrundeten das Massiv (Kora – „Pilgerreisen“), um Verdienste zu sammeln und den Schutzgeist zu ehren. Eine vollständige Umrundung (die „große Kora“) des Bergmassivs dauert für Pilger normalerweise 3 bis 5 Tage. Der Weg führt über hohe Pässe und durch weite Täler, die mit Gebetsfahnen übersät sind. Das Wetter kann innerhalb von Minuten von strahlendem Sonnenschein zu Schneestürmen umschlagen – was die Einheimischen oft als „Launen des Berggottes“ interpretieren.
Das Gebiet ist weiterhin berühmt für seine über 360 Seen. Der bekannteste ist als spiritueller Mittelpunkt der Tso Nyin (Milchsee). Man glaubt, daß diese heiligen Seen, in denen Drachen leben, starke spirituelle Energien besitzen, ihr Wasser heilend wirkt und sie nicht verunreinigt werden dürfen. Pilger bringen daher hier Opfergaben dar.
Ein weiterer wichtiger Bereich ist das „Feengarten-Tal“, ein Tal-Abschnitt, der für seine unglaubliche Vielfalt an Alpenblumen bekannt ist.
2. „Der Götter eigener Garten“ (Ökologie)
Wissenschaftlich gesehen ist das Gebiet ein Hotspot der Biodiversität im Hochland von Tibet. Im Sommer verwandeln sich die Täler in ein endloses Meer aus Wildblumen, darunter seltene Meconopsis-Arten (Blauer Mohn) und tibetischer Enzian. Es ist weiter ein Rückzugsort für bedrohte Tierarten wie den Schnee-Leoparden, den Schwarzhals-Kranich und das Blau-Schaf (Bharal).
Die schroffen Granitgipfel (der höchste Punkt liegt bei ca. 5.369 m) sind von Gletschern gekrönt, die wichtige Wasserquellen für die Flüsse Gelber Fluss und Jangtse darstellen.
3. Das Konzept des „Heiligen Naturschutzes“
Was dieses Gebiet so besonders macht, ist das traditionelle tibetische Verständnis von Naturschutz. Es findet dort keine Jagd und kein Fischfang statt. Denn da der Berg und seine Umgebung als sehr heilig gelten, ist das Töten von Tieren dort strengstens tabu. Dies hat dazu geführt, daß die Tiere oft weniger Scheu vor Menschen haben, als in anderen Regionen.
In den letzten Jahrzehnten haben sich lokale Mönche und Hirten zusammengeschlossen (oft unterstützt durch NGOs), um den Müll der zunehmenden Touristenströme zu beseitigen und die Wilderei zu überwachen. Sie sehen sich als Diener des Berg-Gottes.
4. Aktuelle Situation (Tourismus & Schutz)
Aufgrund seiner extremen Schönheit wurde das Gebiet vor einigen Jahren für den Massentourismus offiziell gesperrt. Die Behörden entschieden sich zu diesem drastischen Schritt, um die empfindliche alpine Vegetation und die Wasserqualität der Seen zu schützen, die durch zu viele Besucher gefährdet waren. Die Infrastruktur konnte mit dem Ansturm (besonders durch Social-Media-Hype in China) nicht mithalten. Ein großes Problem an den heiligen Seen waren Plastikabfälle und Trittschäden. Denn die extrem langsam wachsende Hochgebirgsflora wurde durch tausende Wanderer zerstört. Aber auch die lokale Bevölkerung fühlte sich in ihrer religiösen Ausübung gestört, wenn Touristen unachtsam in den heiligen Seen badeten oder die Ruhe der Pilger mißachteten.
Heute ist das Gebiet primär ein Ort der Stille und der religiösen Praxis geblieben, weitgehend abgeschirmt vom großen Reiseverkehr. Nur sehr wenige lokale Nomaden und vereinzelt Pilger haben noch Zugang, um das ökologische Gleichgewicht wiederherzustellen.
Nyenpo Yurtse ist ein Paradebeispiel dafür, wie Glaube die Natur schützt. Ohne die tiefe spirituelle Ehrfurcht der Tibeter vor diesem „Palast des Berg-Gottes“ wäre die unberührte Wildnis in dieser Form vermutlich längst verloren gegangen.
5. Warum dieser Ort so einzigartig und bedeutsam ist
Dieses Gebiet ist nicht nur einer der stärksten Kraftorte des Buddhismus, sondern ein Kraftort für die ganze Menschheit – ein Tor zu unserem Herzen und unserer Liebe. Es ist der Schlüssel zu einem uralten Schatz, der für alle spirituell interessierten und achtsamen Menschen geöffnet werden sollte. Dieses Wissen soll nicht geheimgehalten oder von Staat, Religion oder Partei kontrolliert werden, sondern frei geteilt werden – durch Retreats, Studienaufenthalte und spirituelle Praxis, gerade auch für Menschen aus dem Westen. Da das Gebiet der Ra Chung-Familie noch heute in Privathand ist, unterliegt es nicht den strengen Regularien der chinesischen Regierung, wie beispielsweise die Klöster und ist dadurch gerade auch für westliche Menschen eine überaus wertvolle Möglichkeit, direkt an einer der wichtigsten Ursprungsquellen des tibetischen Buddhismus zu meditieren und Rückzug zu halten, um sich auf die eigene spirituelle Praxis zu konzentrieren.
Als Linienhalter und Erbe der Ra Chung-Linie wurde S.E. Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche die Ehre zuteil, dieses Gebiet verwalten zu dürfen. Aufgrund einer Vision seines Bruders S.E. Ra Chung Tulku Tsai Ang Gyatso Rinpoche, wurde in der Ra Chung-Familie der Beschluß gefaßt, an diesem heiligem Ort wieder ein wichtiges Retreat-Zentrum zu errichten und die spirituelle Kraft dieses einzigartigen Ortes ernsthaft Suchenden aller buddhistischer Schulen, unabhängig ihrer Linie oder Herkunft, für ihre eigene Verwirklichung zu nutzen.
Genau an der Stelle der zerfallenen Klause wird ein neues modernes Zentrum entstehen, wo die alte spirituelle Kraft bewahrt wird. Dieses Zentrum wird gleichzeitig als Residenz für S.E. Tulku Dorje Gyatso Rinpoche dienen und durch einen Präsenz-Lama des Lungkar-Klosters, Ra Chung Menpa Guru (རྭ་ཆུང་སྨན་པ་་གུ་ར྄ུ། – Lama Geri), sowie den dortigen Khenpo (Abt) Ra Chung Khenchen Chökhor (རྭ་ཆུང་མཁན་ཆེན་ཆོས་འཁོར།) betreut werden.
Der wahre Wert von buddhistischer Praxis und Retreat liegt nicht in einem Zertifikat, sondern darin, ob wir wahrhaftig üben und so unseren Herzgeist erkennen.
Erleuchtung bedeutet, die höchste Wahrheit zu sehen, was andere nicht sehen, zu verstehen, was andere nicht verstehen – und dies in das eigene Leben durch die Lehren des Buddha zu integrieren.
Dieses Wissen, verbunden mit Traditioneller Tibetischer Medizin und Wegen zu körperlicher und geistiger Gesundheit, möchten wir auch in Europa verbreiten, um möglichst vielen Menschen auf ihrem Weg zu helfen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Gleichgesinnten – ohne Grenzen, ohne Trennung – in der Tradition der Rime-Bewegung einen klaren Plan zu entwickeln und umzusetzen, um dieses ursprüngliche Zentrum wieder aufzubauen, die Lebensquelle zu schützen und das Wissen an künftige Generationen weiterzugeben.
6. Wie du helfen kannst
Bitte unterstütze dieses gemeinnützige Projekt, den Wiederaufbau des Retreat-Zentrums und die suchenden Menschen, die es brauchen und nutzen und beteilige Dich nachhaltig an der Bewahrung dieser jahrtausendealten Schatztruhe. Sei ein Teil dieses Schlüssels!
Das Projekt „Aufbau des Retreat-Zentrum in Ost-Tibet“ wird von unserem Verein „Bodhicitta e.V.“ getragen. Dieser ist als gemeinnützige Organisation vom deutschen Finanzamt geprüft und anerkannt und darf Dir eine Spenden-Quittung ausstellen, die Du bei Deiner Einkommenssteuer-Erklärung geltend machen kannst.
Du kannst über diese Crowdfunding-Seite spenden: https://www.gofundme.com/f/wiederaufbau-eines-buddhistischen-tempels-in-tibet?attribution_id=sl:d520518d-b220-41e3-9140-8a82d97e426e&lang=de_DE&ts=1755545686&utm_campaign=fp_sharesheet&utm_medium=customer&utm_source=native_options
oder direkt per Überweisung.
Die Kontodaten des Bodhicitta e.V. sind:
Sparkasse Vorpommern
BLZ: 150 50 500
IBAN: DE76 150505000102105758
Jeder Beitrag ist von Herzen willkommen – und jeder Beitrag zählt und wird eingesetzt zum Wohle aller Wesen.
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ཨོཾ་ཏཱ་རེ་ཏུཏྟཱ་རེ་ཏུ་རེ་སྭཱ་ཧཱ།
OM TARE TUTTARE TURE SOHA ♥️
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Das 2. Jahr in Folge besuchte die Führung des Khandro Ling – des Dakini Centers Kaufbeuren (S.E. Ra Chung Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche, I.E. Jetsunma Rigani Dolma Sangmo Chok, Khandro Deyang Lhamo und Khandro Yangchen den Ra Chung Familien-Tempel in der Golog Region (Amdo, Tibet) und Klöster, welcher auch unter der Schirmherrschaft S.E. Ra Chung Tulku Tsai Ang Gyatso Rinpoche stehen.
Bei diesem Besuch wurde als Zeichen des Bündnisses durch Dorje Gyatso Rinpoche eine Zirbelkiefer aus den europäischen Alpen in den Himalaya mitgebracht, die feierlich vor dem Ra Chung Familen-Tempel eingepflanzt wurde. Es wurden mehrere wichtige Einweihungen und Übertragungen vorgenommen, u.a. wurde S.E. Tulku Lobsang Dorje Gyatso Rinpoche als Linienhalter der Medizin-Buddha-Linie der Ra Chung-Familie und der Ra Chung-Familientradition von Vajrabhairava eingesetzt. Die Ra Lotsawa- (Yamantaka) Krone und die über 300 Jahre alte Familienkrone wurden dabei feierlich übergeben.
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Die lebenden Dakinis Ra Chung Khandro Deyang Lhamo und Ra Chung Khandro Yangchen hier meditierend in einer der bedeutendsten Padmasambhava-Höhlen.
Diese Höhle in der Höhe von ca. 5.000 Metern in Golok (Tibet), ist eine der Höhlen, in der Padmasambhava vor ca. 1.200 Jahren im Retreat lebte und lehrte. Sie ist nicht öffentlich zugänglich und auch ihre genaue Lage wird geheim gehalten, um sie vor neugierigen Touristen und der folgenden Zerstörung zu schützen.
In dieser Höhle, die von der Ra Chung-Familie bewacht wird, passiert es regelmäßig, daß Meditierende starke Visionen von Padmasambhava haben und deutlich sein Reich sehen. Es ist heute noch immer eine starke energetische Verbindung möglich.
Die Ra Chung-Linie ist in Tibet eine der bedeutendsten Linien. Wichtige Vertreter in ihr waren Je Tsongkhapa, der 7. Dalai Lama und mehrere Panchen Lamas. Durch Je Tsongkhapa wurde vor ca. 600 Jahren die Gelug-Schule begründet, die heute in Tibet die bedeutendste Schule des tibetisch-tantrischen Buddhismus ausmacht. Ca. 80 % der tibetischen und fast 100 % der mongolischen Bevölkerung gehören der Gelug-Schule an, deren Oberhaupt S. H. der derzeitige Dalai Lama ist.
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Vom 30. Oktober bis 02. November besuchte S.E. Tulku Tsa-Wang Sungjang Rinpoche das Dakini-Center im Allgäu.
Im Alter von 5 Jahren wurde er vom Dalai Lama als Tulku und 4. Inkarnation von Tsakho Ngawang Drakpa erkannt. Dieser war in seiner ersten Inkarnation einer der engsten Schüler und persönlicher Sekretär von Lama Je Tsongkapa und schrieb eines der wertvollsten Werke des tibetischen Buddhismus, das „Lam Rim Chen Mo“ auf, was bis heute eine der Grundlagen im Vajrayana ist.
Nach seiner Ausbildung in Dharamsala wurde Sungjang Rinpoche vom Dalai Lama beauftragt, weltweit zu unterrichten.
Ursprünglich war Sungjang Rinpoche in seiner ersten Inkarnation ein mächtiger Bön-König, der über großes Wissen und magische Fähigkeiten verfügte.
Als er eines Tages über die Ländereien Tibets flog, entdeckte er unter sich Lama Je Tsongkapa, der eine Gruppe von Schülern unterrichtete. Er wurde neugierig, hielt inne und beschloß sich das genauer anzuschauen und in einer Debatte Je Tsongkapa herauszufordern. Doch je länger er ihm zuhörte, desto mehr wurde er nachdenklich und aus dem geplanten kurzen Aufenthalt wurde ein nächster Tag, dann ein weiterer und ehe er sich versah, wurde er einer der 4 engsten Schüler dieses berühmten Meisters. Fortan widmete er sich mit ganzer Kraft der Verbreitung des Dharma, was er auch in seiner heutigen Inkarnation wieder mit ganzer Hingabe tut.
Seinen Sitz hat er aktuell in Kanada, baut zeitgleich ein Kloster im Norden Nepals und unterrichtet jedoch auch sehr viel in Paris, London, Indien und Malaysia usw. und nun auch in Deutschland im Allgäu.
Teachings: „Die 3 Prinzien des Pfades“ und „8 Verse der Geistesschulung“
Während der 4 Tage gab es zwischen S.E. Dorje Gyatso Rinpoche und S.E. Sungjang Rinpoche regen Austausch in Sachen Dharma & überkulturelle Zugänge.
S.E. Sungjang Rinpoche gab hier im Dakini Center 2 Teachings am 01. & 02.11. Beides wurde vor Ort in der Sangha & für Gäste unterrichtet und per YouTube Livestream möglich gemacht. Wer es nachträglich anschauen möchte, hat dazu jederzeit die Möglichkeit über den YouTube Kanal des Zentrums „AmritaVidya“ . Wenn Sie jederzeit auch über neue Videos informiert werden wollen, einfach den Kanal abonnieren. Das englische Teaching wurde wundervoll übersetzt von unserem Konchog Tashi, somit ist es in Englisch & Deutsch verfügbar.
Sungjang Rinpoche nahm zudem auch gern die Einladungen von Khandro Deyang Lhamo zur gemeinsamen Praxis der Hexagramm-Atem-Technik der Unsterblichen und von Khandro Yangchen für das Samhain Ritual zum 11. Neumond im Jahreszyklus an – beides fand im Stonehenge Allgäu statt, dem monolithischen Steinkreis im Dakini Center.
Vielen Dank an alle Mitwirkende, insbesondere S.E. Sungjang Rinpoche, S.E. Dorje Gyatso Rinpoche – und nicht zu vergessen auch die gesamte Sangha des Dakini Centers, die den gesamten Empfang gestaltet hat!
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S.E. Ra Chung Tulku Tsai Ang Gyatso Rinpoche übersendete uns persönlich die Nachricht, dass nun eine Stupa für den Schirmherrn unseres yoga-tantrischen Dakini Centers im Dongzong-Kloster in Golog eingeweiht wurde.
Ein glücksverheißendes und segensreiches Zeichen!!!
ཨོཾ་མ་ཎི་པདྨེ་ཧཱུ་ཧྲཱཿ
Om Mani Padme Hum Hrih ♥️